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Winterwunderland Gars

Viel zu tun war gestern nicht nur in Gars, ein Schneechaos breitete sich über Nacht über Bayern aus und stellte so machen vor enorme Herausforderungen.

Solche Schneemassen sind wir nicht mehr gewohnt, dazu noch der Stromausfall in den Morgenstunden und das Chaos war perfekt. Während die Kinder ihre helle Freude beim Schneeburgbauen und Co. hatten, durften die Eltern und Großeltern an den Schneeschaufeln schuften. Dabei waren solche Massen noch vor einigen Jahren nicht wirklich ungewöhnlich, die Herausforderungen damit umzugehen ungleich höher als heute.

Holzfahren um 1920 in Gars

Hilfskräfte im Ausnahmezustand

Während dem Chaos im Ort unterwegs verwundert es, zwar nicht von der Masse aber doch von einigen, zu hören, dass der Winterdienst immer noch nicht geräumt hat und man sich mit dem Chaos allein gelassen fühlt.

Während die Feuerwehr, so schnell sie eben konnte, an allen Ecken und Enden half, war der Winterdienst bis in die Abendstunden im Dauereinsatz, logisch das sowohl die Feuerwehr wie auch der Winterdienst, nicht an allen Orten gleichzeitig sein kann und man dadurch auch auf die gute alte Methode der Selbst- und Nachbarschaftshilfe zurückgreifen musste.

Persönlich haben mich die Dienste im vollen Umfang überzeugt, sie haben alles geleistet, was in ihrer Macht stand und sind dabei selbst nicht unerheblichen Gefahren ausgesetzt gewesen. In Soyen z.B. viel ein Baum auf ein Räumfahrzeug im Einsatz, man kann nur von Glück reden, dass der Fahrer unverletzt geblieben ist, hätte dies auch durchaus tödlich enden können.

Winterwanderung

Es herrscht eine gute Luft, der Schnee knirscht unter den Füßen und es macht Spaß warm eingepackt eine Runde in der Natur zu drehen. Darauf angesprochen ob man jetzt zur Ulrichskapelle gehen kann, nutze ich hier die Gelegenheit aktuell und sicherlich auch noch die nächsten Tage, vor Wanderungen durch den Wald zu warnen!

Bäume knicken in Sekunden um und auch Äste brauchen keinen Wimpernschlag länger, um vollkommen unverhofft auf den Boden zu stürzen. Hier herrscht absolute Lebensgefahr!

Es ist der Mut der Dummen sich dadurch nicht nur selbst in Gefahr zu bringen, sondern auch die dann ggf. notwendigen Rettungskräfte einer solch unnötigen Gefahr auszusetzen. Wir haben in Gars genügend Wege die man, mit der Ausnahme auszurutschen und sich ggf. auf den Hintern zu setzen (Schlimmeres wollen wir jetzt nicht annahmen), gehen kann, um die Winterlandschaft nach der harten Arbeit des Räumens auch genießen zu können!

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