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Hilfsbereitschaft ausgenützt?

Es ist schwer über ein Thema zu berichten, bei dem Gemeindebürger zu Hauptakteuren werden, indem sie auf die Hilfsbereitschaft, überwiegend von älteren Mitbürgerinnen und Bürgern, setzen um sich den Alltag zu „versüßen“.

Heute, gegen 12:15 Uhr, wurde besagte Person in Gars bei einer alleinstehenden älteren Dame vorstellig, um zu berichten, dass er, die Person, dringend € 50,– überweise müsste, aber zu wenig Geld auf dem Konto hätte. Dabei wird er relativ hartnäckig und versucht mit allen Mitteln ggf. vorgehaltene Einwände zu entkräften.

Eine Methode mit der er nicht nur einmal bereits Erfolg hatte. Spricht man von einer Methode, ist der Begriff „Betteln“ definitiv nicht mehr zutreffend, hat man sich ja eine Masche zurecht gelegt von der man sich den größtmöglichen Erfolg verspricht. Spätestens jetzt darf man durchaus über den Begriff „Betrug“ nachdenken, der zumindest versucht und in einigen Fällen erfolgreich durchgeführt wurde. Man muss kein Prophet sein, um zu wissen, dass es zu den versprochenen Rückzahlungen kaum kommen wird, zumal die Betroffenen die Person zwar meist vom Sehen, nicht aber mit Namen usw. kennen und selbst wenn die Absicht bestünde, wäre die Durchführung ein hoffnungsloses Unterfangen.

Vielleicht wäre es jetzt der einzig richtige Weg die Polizei zu verständigen, um die rechtliche Würdigung den Strafverfolgungsbehörden zu übergeben. Hier aber treten Gewissenskonflikte auf, wir sprechen über einen Mitbürger unserer Gemeinde, über einen eigentlich wirklich armen Kerl. Sollte da der Rechtsweg nicht das allerletzte Mittel der Wahl sein?

Vorab sollten wir vielleicht versuchen gerade unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger, auf die er ganz gezielt zugeht, zu sensibilisieren, um so dieser Methode den Wind aus den Segeln zu nehmen, über ein ernsthaftes Gespräch im Rathaus wird er ohnedies nicht umhinkommen und dort könnte man auch nach ggf. vorhandenen Wissenstand beurteilen ob nun weitere Schritte angebracht erscheinen.

Es fällt schwer auf jemanden den wir kennen, dessen Schicksal einigen von uns durchaus bewusst ist, mit dem Finger zu deuten. Was aber nicht schwerfallen sollte ist gemeinsam alles zu unternehmen damit besagte Person sich die Aussichtslosigkeit des eigenen Plans eingestehen muss, um sich im Anschluss auf staatliche Hilfen und die eine oder andere Zuwendung zu beschränken.

Sensibilisieren sie also bitte ihre Eltern, Großeltern und alleinstehende Personen in ihrer Nachbarschaft damit diese nicht auf diese Masche hereinfallen, den so arm besagter Kerl auch sein will, für viele Rentner:innen sind € 50,– ein nicht unerheblicher Eingriff ins monatliche Budget.

Zeigen sie weitere Versuche bitte umgehend im Garser Rathaus an, dort sollte man abwägen und zur richtigen Zeit die richtigen Maßnahmen ergreifen.

Schlicht, geben wir dem armen Kerl noch eine letzte Chance, den auch wenn besagte € 50,– für viele Betroffenen viel Geld ist, ist es in Relation immer noch wenig im vergleich dazu ein eh schon schwieriges Leben noch unerträglicher zu machen.

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