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An den Folgen der Attacke erlegen…

… knapp ein Monat nach der Attacke eines freilaufenden Hundes auf einen an der Leine geführten Hund, auf dem Innweg in Höhe des Altwassers (wir haben darüber berichtet), ist nun der attackierte Hund an den Folgen seiner Verletzungen verstorben ☹

Tapfer hat er über rund 4 Wochen hinweg alle Versuche sein Leben zu retten ertragen, vier Wochen des Hoffens und Bangens, an deren Ende ein schwerer und schmerzhafter Verlust für die betroffene Familie steht!

Keine voreiligen Schlüsse ziehen!

Der tragische Ausgang dieser Gassirunde vor rund 4 Wochen war für keine der beteiligten Parteien vorhersehbar, auch die verursachende Hundehalterin würde ganz bestimmt die Ereignisse am liebsten ungeschehen machen, die das Resultat eines leichtfertigen Handels sind, wie wir es täglich in unserer Gemeinde und natürlich auch darüber hinaus, antreffen.

Es muss endlich in alle Köpfe rein!

Ausnahmslos jeder hat das Recht sich von Hunden unbehelligt im öffentlichen Verkehrsraum zu bewegen. Es ist nun mal die verdammte Pflicht eines jeden Hundehalters bei Begegnungen den eigenen Hund an die Leine zu nehmen, was keine Frage von kommunalen Bestimmungen, sondern des Anstandes ist!

Dies gilt nicht minder auch bei Begegnungen mit anderen Hundehaltern!

Nur im gegenseitigen Einvernehmen kann es zur Knüpfung sozialer Kontakte zwischen den Hunden kommen, „mein Hund tut nichts!“ ist kein Argument dafür sich über die Rechte anderer hinwegsetzen zu können! Ein Verhalten das im Übrigen zur Einführung einer Leinenpflicht in der gesamten Gemeinde, oder auch partiell, führen kann.

Dann wäre das Ganze Bußgeld bewährt und der Aufschrei über die Gemeindegrenzen hinaus unausweichlich. Das alles nur deswegen, weil ein paar Unbelehrbare nach wie vor der Meinung sind tun und lassen zu können, was sie wollen!

Immer mehr Hundehalter, aber auch Spaziergänger, rüsten auf!

Vermehrt trifft man nun in Gars auf Hundehalter und Spaziergänger die so genannte Tierabwehrsprays mit sich führen, dies ist alles andere, nur keine gute Entwicklung!

Wird ein solches Spray und es ist nichts anders als ein Pfefferspray, gegen ein Tier eingesetzt sind die darauffolgenden Auswirkungen kaum beschreibbar, sie haben in jedem Fall extreme Schmerzen für das besprühte Tier zur Folge!

Wollt Ihr Unbelehrbaren eure Tiere wirklich solchen Schmerzen aussetzen?

Ja, es ist statthaft ein solches, als letztes verfügbare, Mittel gegen Tiere einzusetzen. Was meist folgt sind Anzeigen gegen den Sprühenden, die bisher allesamt eingestellt wurden.

Persönlich bin ich da schon der Meinung, dass solche Mittel leider nur gegen das falsche, nämlich das Tier, Ziel eingesetzt werden dürfen, verdient hätten es in einer solchen letzten Auswegsituation nach meiner Meinung ganz andere!

Seit Jahren und seit Corona noch mehr, ein Kampf!

Seit Jahren kämpfen wir in unserer Gemeinde darum die an allen Ecken und Ende vorzufindenden Hinterlassenschaften von Hunden abzustellen, vergeblich!

Wieder sind es nur ein paar Wenige die es schaffen der Allgemeinheit und natürlich auch anderen Hundebesitzern (die schlicht unter Generalverdacht genommen werden) ein früher übliches und harmonisches Zusammenleben zu vermiesen!

Nun spitzt sich die Situation durch gleichgültige und unbelehrbare Hundehalter weiter zu und mündet, so wie bei Attila, in einer nicht mehr zu behebenden Katastrophe!

Liebe Hundehalter, sind wir nun wirklich so weit gekommen, dass man eine Leinenpflicht einführen muss und wie in diversen Städten von Hunden eine DNA-Probe nimmt, um Hinterlassenschaften zuordnen zu können, um so horrende Bußgelder auferlegen zu können?

Recherchiert endlich mal selber z.B. im Internet ob solche Maßnahmen zulässig wären, schnell werdet ihr zu dem Schluss kommen, dass ihr euch auf sehr dünnen Eis bewegt!

Leider scheint es an der Zeit zu sein langsam aber sicher deutlich potenter gegen Unbelehrbare vorzugehen!

Attila war ein sehr lieber und dennoch mit seinen Macken behafteter Hund! Seine Besitzer haben sich stets an allgemeinhin geltende Anstandsregeln gehalten und müssen nun dennoch den schweren und schmerzhaften Verlust eines guten Freundes, ja eines Familienmitgliedes, verkraften!

In Gedanken und wenn es sein soll mit Taten, sind wir bei Euch!

Redaktion:

Ich entschuldige mich für den doch sehr emotionalen Artikel!

Diese „Geschichte“ berührt mich jedoch sehr! Ich bin mir sicher damit nicht alleine zu stehen und hoffe inständig, dass der für die Familie schwere Verlust nun endlich auch die Dümmste wachrüttelt, damit so etwas künftig keinen Anlass mehr gibt darüber zu berichten!

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